Nasenspass draussen


Nasenspass draussen

Das Outdoor-Nasenspass-Seminar hielt reichliche theoretische Informationen und praktische Herausforderungen für die Teilnehmer bereit.

Für die Mensch-Hund-Teams galt es, Neues auszuprobieren, Altes zu festigen oder zu verbessern und vor allem Ideen und Anleitungen für die gemeinsame Arbeit mit dem Hund zu entdecken. Auch die Teilnehmer ohne Hund profitierten durch Zuhören und Beobachten; sie erhielten einen umfangreichen Einblick in die Nasenarbeit mit dem Hund, der eine selbstständige Umsetzung zu Hause möglich machte.

Das Seminar begann mit einer Bildershow zu den verschiedenen Möglichkeiten der Nasenarbeit mit dem Hund.

  • Einzelne Bereiche waren:
  • Apportieren
  • Gegenstände suchen
  • Fährtensuche
  • Mantrailing (Personensuche)


Im Folgenden wurden diese Aufgabenbereiche ausführlich erklärt und spezifische Anforderungen an Hund und Halter erläutert.

Eines machten die Bilder allen klar:

Egal wie alt ein Hund ist, oder welcher Rasse er angehört, das Suchen/die Arbeit mit der Nase liegt ihm im Blut und macht ihm Spaß!

Anschließend wurde das tolle Wetter ausgenutzt und das Seminar nach draußen verlagert – der praktische Teil begann.

Jedes Mensch-Hund-Team wurde an seinem individuellen Lernstand unterstützt und gefördert.

Bei manchen Hunden musste für die erfolgreiche Arbeit mit dem Apportel erst einmal die Freude am Tragen etabliert werden.

Andere wiederum waren schon weiter und ihnen konnte das Apportel zum Beispiel versteckt werden.

Bestehende Fehlerquellen konnten aufgedeckt und gelöst werden.

Häufig auftauchende Schwierigkeiten lagen in folgenden Punkten:


  • Bisheriger falscher Aufbau der Übung, so dass der Hund gar nicht verstanden hat, was er tun soll Ungeschickte Körpersprache/Kommandos seitens des Menschen, die den Hund verwirrten
  • Falsches Timing bei Lob und Einflussnahme des Menschen, die den Hund in der Arbeit/Suche unterbrachen
  • Falsch gewählter Schwierigkeitsgrad
  • Oder schlichtweg fehlende Motivation seitens des Menschen


Durch kleine aber wirkungsvolle Tipps und Hinweise ließen sich diese jedoch schnell abstellen 

Dies galt auch für die Arbeit im Mantrailing und der Fährtensuche

Ein gutes Beispiel dafür, was ein richtiger und hundegerechter Aufbau für die Suche ausmacht, konnte Mops Gizmo beweisen:

Mit 6 Monaten lernte er das Mantrailing bei Diana und konnte nach 3 Jahren Mantrailing-Pause das Gelernte sofort wieder umsetzen, da er die Symbolik (Geschirr, Schleppleine, Geruchsgegenstand) und den Ablauf der Kommandos mit der Aufgabe „Personensuche“ eingehend verbunden hatte.

Es war ein sehr ereignisreiches und interessantes Seminar, das in allen den Wunsch geweckt hat, die vielen Nasenspaß-Möglichkeiten auch in Zukunft mit dem Hund auszuprobieren und weiter auszubauen.

Schließlich ist der Hund ein „Nasentier“ und freut sich, etwas tun zu dürfen, das er richtig gut kann! Wenn dabei der Mensch noch eine Rolle spielt und das Team gemeinsam neue Ziele erreicht, dann wächst die Bindung zwischen Mensch und Hund stetig weiter.